Schon seit geraumer Zeit dachten wir immer wieder darüber nach, wie es wohl wäre ein eigenes Haus zu bauen. Da meine Eltern Räume an einen Baufinanzierer vermieten, ergab es sich, dass wir uns "nur mal so zum Spass" eine Finanzierung durchrechnen ließen. Und siehe da, es sah wirklich nicht schlecht aus. Der Anfang war gemacht und schon waren wir beide uns einig, jetzt packen wir es an.

 

Die Quahl der Wahl hatten wir dann bei den Bauträgern. Welches ist das richtige Unternehmen? Wem kann man vetrauen? Man hört ja immer wieder von windigen Unternehmen, gerade in der Baubranche. Wir entschieden uns dann für die Fa. IDEA. Zum einen stimmte der Preis, zum anderen hatten Bekannte von uns gerade ihr Haus mit IDEA fertiggestellt. Natürlich hatten sie auch das eine oder andere Problem mit dem Bau, aber trotzdem waren sie zu frieden. Das war uns Referenz genug den Vertrag beruhigt zu unterschreiben.

 

Dass von da an alles sehr schleppend verlief, fiel uns gar nicht weiter auf, man hatte ja keine Erfahrung und dachte das es wohl alles seine Zeit braucht . Als dann endlich im September die Bauanzeige durch war, dachten wir nun geht es richtig los. Doch kurz bevor die bereits dritte (!) Rate fällig wurde, überschlugen sich die Ereignisse. Unser Verkäufer besuchte uns und riet uns, alle Zahlungen einzustellen, da es nicht gut um die Firma steht. Er selbst hatte bereits gekündigt.

 

Im Internet wurde auf einmal ein Bautagebuch eines IDEA-Bauherren zum Anlaufpunkt von etlichen andern IDEA-Bauherren. Alle wußten das gleiche zu berichten. Die Handwerker blieben weg, da sie kein Geld mehr von IDEA bekamen, die Geschäftsführer waren wie vom Erdboden verschwunden und dann machte auch schon das Gerücht einer drohenden Insolvenz die Runde.

 

Zu dem Zeitpunkt hatten wir bereits mit IDEA abgeschlossen und unsere größte Sorge war nur noch, wie kommen wir schnellstens aus dem Vertrag heraus. Wir entschlossen uns anwaltlichen Rat einzuholen. Und das war auch gut so, da gewisse Fristen und Formalien eingehalten werden müssen, um eine Kündigung wasserdicht zu bekommen. Eigentlich wollten wir "nur" ein Haus bauen und doch belegten wir nebenbei noch einen Grundkurs in Juristerei....

 

Nach dieser aufregenden Zeit hatten wir eigentlich erst einmal die Nase voll vom Hausbau. Doch dann kamen wir mit Team Massivhaus in Kontakt und sie machten uns das Angebot unser Traumhaus zu fast den gleiche Konditionen zu bauen. Das konnten wir nicht ablehnen und so ging es relativ schnell wieder los.

 

Zuerst waren wir sehr mißtrauisch und hinterfragten alles. Team Massivhaus hatte so seine Mühe damit klar zu kommen. Aber auf der anderen Seite konnten sie es auch nachvollziehen.

 

Und so hoffen wir, dass nun ohne größere Schwierigkeiten unser Bauvorhaben einem glücklichen Ende entgegen geht.

Wie alles begann